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Neuer Kampf - neue Chance Den Tränen nahe über das negative Untersuchungsergebnis verlasse ich die Hausarztpraxis, von der Diagnose total erschüttert. Ich frage mich, wieso nun auch das noch? Habe ich nicht schon genug mitgemacht, auszuhalten? Vor Jahren sagte mir mal ein Arzt, jede/r bekäme nur so viel aufgebürdet, wie sie/er zu tragen in der Lage sei. Damals weinte ich, begriff nicht. Wollte nicht so viel aushalten müssen. Nach einem kleinen Frühstück in einem Café gegenüber der Praxis fahre ich zu meinem Gesundheitshelfer Timo, lasse mir Akupunkturnadeln setzen. Wie immer ist er bereit, mich auch bei den neuen Beschwerden zu unterstützen. Er ist der Meinung, damit könne man alt werden. Nun ja Während der Ruhephase denke ich nach. Realität in mir gewinnt, wie sich auch Mut zu neuer Zuversicht entwickelt. Denn bei dieser internistischen Diagnose gibt es Hoffnung. Weil ich eine Chance habe, es kann besser werde, wenn ich zum Beispiel in meinem Ernährungsverhalten etwas ändere. Mir geht's rundum gut, als ich mich dankend verabschiede. Tapfer begebe ich mich in meinen Resttag, wissend, eine Zeitlang liegen neue gesundheitliche Probleme vor mir. Aber auch große Zuversichtshoffnungschancen, sie besiegen zu können. Glücklicherweise. Forsch mache ich mich auf, einen neuen Lebenspfad zu betreten. Lächelnd
(13. Juli 2005)
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