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Unruhig schwimmt
der Entenmann auf dem See hin und her. Suchend hält er Ausschau nach
seiner Frau, die auf ihn wartet. Endlich entdeckt er sie und schwimmt
eilig zu ihr.
"Du glaubst nicht, was passiert ist", beginnt er völlig
außer Atem.
"Nun beruhige dich und erzähl es mir der Reihe nach", bittet
Frau Ente.
"Ach, es ist einfach zu schlimm", antwortet der Enterich. Beide
watscheln auf die Wiese und er fängt an: "Du weißt doch,
wo das Schwanenpaar sein Nest gebaut hat. Hinten bei der großen
Hängeweide. Es ist zu furchtbar."
Vor Traurigkeit kann ihr Mann nicht weitersprechen, so dass die Ente einen
Moment wartet.
"Sie hatten ein Ei zum Ausbrüten, und plötzlich ist alles
vorbei."
"Was ist vorbei?", möchte die Ente wissen.
"Das Nest ist verwaist. Die Schwänin ist ... tot."
Beide gehen ihren Gedanken nach. Dann erzählt der Erpel weiter: "Der
Schwan weiß auch nicht genau, wie es passiert ist. Ein großer
Vogel kam auf sie zugeschossen, und sie muss sich so erschrocken haben,
dass sie gestorben ist. Stell dir vor: einfach so. Nicht von einem Hund
angefallen, nicht von einem Raubvogel angegriffen. Nein, sie ist gestorben.
Vor Schreck. Ist das nicht furchtbar?"
"Ja, das ist sehr schlimm. Wie nimmt ihr Mann es auf?", fragt
seine Frau leise.
"Er hat erzählt, dass er fortfliegen wird. Das ist wohl auch
das Beste für ihn", kommt die Antwort.
Nach einer Weile, in denen beide ihren Gedanken nachgehen, erschrickt
die Entenfrau: "Was wird nur aus dem Ei?"
"Was soll damit werden?"
"Sie hat gestern doch noch gebrütet", überlegt sie.
Plötzlich wird sie ganz aufgeregt: "Ich hab eine Idee. Wir brauchen
unser angefangenes Nest nicht weiter zu bauen. Ich werde das Schwanennest
benutzen. Komm, Mann, lass uns dahin schwimmen."
Beide machen sich auf den Weg über das Wasser. Sorgenvoll kämpft
sich die Entenfrau über die Wellen. Aufkommender Sturm verwandelt
den ruhigen See in eine tosende Gefahr.
"Hoffentlich geschieht dem Ei nichts", klagt sie und schwimmt
angestrengt, ihren Mann zum Schutz an ihrer Seite.
"Wir sind gleich da, dort ist die Stelle schon", besänftigt
er sie, als das rettende Ufer naht. Beide kämpfen gegen den Wind,
watscheln aber zielstrebig zu dem verlassenen Nest des Schwanenpaares.
"Schau nur, es ist unverletzt", sagt die Entenfrau erfreut und
stupst mit ihrem Schnabel hier und dort in das fest gebaute Nest, in dem
ein Ei liegt. "Es ist so groß", schnattert sie leise.
Sie betrachtet das graugrüne Schwanenei von allen Seiten. "Wie
soll ich es nur ausbrüten?"
"Ich werde dir helfen, das Nest noch mehr auszupolstern, dann wird
es schon gehen", erklärt ihr Mann eifrig. Gleich macht er sich
auf die Suche nach trockenem Gras und verlorenen weichen Federn, damit
es seine Frau beim Brüten richtig bequem hat.
"Vielleicht bekommen wir keine eigenen drei Eier, Liebste",
wagt er zaghaft anzudeuten, als er mit seiner Beute zurückkommt.
"Die Jüngsten sind wir auch nicht mehr."
Ein wunderschönes Nest richten die beiden gemeinsam her, wenn auch
der Sturm weiter um sie herum tobt. Das Schwanenei behalten sie währenddessen
gewissenhaft im Auge. Ihrem Adoptivkind soll auf keinen Fall ein Leid
geschehen.
Frau Ente hat mit wissendem Horchen und Klopfen an dem Ei gespürt,
dass sich im Inneren noch Leben befindet.
Nach einiger Zeit legt sich nicht nur der Sturm, sondern der Nestbau für
ihre zukünftige Familie ist vollendet. Weich und gemütlich hat
Frau Ente es nun und so schickt sie ihren Mann auf Futtersuche. Er sieht
sie fragend an, aber sie schubst ihn liebevoll mit ihrem Schnabel. "Nun
mach schon! Du weißt doch."
Der zukünftige Entenvater macht sich auf den Weg.
Mutter Ente, die nun schon einige Tage ihr zukünftiges Kind mit ihrer
Wärme bebrütet hat, ist glücklich. Ein zweites Ei liegt
neben dem großen im warmen Nest, behütet durch ihr schützendes
Federkleid. Sie ist nur ein ganz kleines bisschen traurig, dass sie nur
ein Ei legen konnte, aber das große wird ihr ebenso liebevoll ans
Herz wachsen wie ihr eigenes. Das weiß sie ganz genau.
Ruhig liegt sie auf den beiden Eiern im Nest, während sie die Umgebung
beobachtet. Kein Feind, sei es ein Hund, ein großer Vogel oder ein
herumlaufendes Menschenkind, soll ihre Kinder stören. Plötzlich
hebt sie wachsam den Kopf. Ihr Mann taucht in Sichtweite auf, den Schnabel
voller Futter.
Vorsichtig, damit er nichts davon verliert, was er seiner Frau sorgsam
aus dem See gefischt hat, und doch eilig watschelt der Entenpapa zum Nest.
Seine Frau thront stolz in der Mitte und schaut ihm erwartungsvoll entgegen.
"Nun komm schon. Ich habe Hunger", spricht sie ihn an.
Er lässt das Futter fallen, und gierig schnappt sie danach. Wahre
Köstlichkeiten hat er ihr gebracht, die sie sich schmecken lässt.
"Ist es soweit?", fragt er leise.
"Aber ja. Wir bekommen ein Kind."
"Eins?", fragt er zurück.
"Ja, leider nur eins. Aber Schatz, wir haben doch noch das fremde
Ei. Also werden wir zwei Kinder haben. Und glaub mir, die werden uns ganz
schön beschäftigen."
"Nun, ich bin ja auch zufrieden", entgegnet er stolz und sieht
sich suchend im Nest um. "Sie werden die schönsten Kinder der
Welt."
Die Entenmutter erhebt sich vorsichtig, und die zukünftigen Eltern
betrachten liebevoll beide Eier im Nest. Der Entenvater richtet sich hoch
auf, voller Vorfreude auf seine Kinder.
"Geht's denn mit dem Schwanenei", fragt er, "oder drückt
es zu sehr?"
"Nein, es ist alles in Ordnung. Du hast das Nest gut gepolstert,
das Ei liegt schön eingebettet. Es wird ihm warm genug sein."
Damit ist der Entenvater zufrieden und macht sich erneut auf den Weg,
der bald zweifachen Mutter Futter zu suchen.
In dieser Nacht wird der See vom Vollmond beschienen. Glitzernd strahlt
das Wasser, so dass es fast taghell ist. Mutter Ente kann nicht einschlafen,
sie ist unruhig. Plötzlich erhält sie unter sich einen Stoß.
Sollte es etwa soweit sein?
Vorsichtig, um nicht auf ihre Kinder zu treten, erhebt sie sich. Ihre
Augen leuchten vor Freude. Ihr erstes Kind ist dabei, aus dem großen
Ei zu krabbeln. Der Entenvater, der neben dem Nest im Gras schläft,
ist ebenfalls aufgewacht.
"Ist es soweit?"
"Ja, sieh nur."
Beide betrachten das geplatzte Schwanenei, aus dem sich ein wuscheliges
Köpfchen hervor drängelt. Verwundert sehen große Augen
in die Welt. Kleine Füße krabbeln an der Innenwand des Eis
entlang, bis dieses umkippt.
"Hoppla! Wer kommt denn da? Willkommen im Leben", begrüßt
die Entenmutter ihr erstes Kind, das Schwanenentchen.
Beide Eltern betrachten staunend das Neugeborene, das mit zittriger Angst
seinen kleinen Körper schüttelt. Erschöpft legt es sich
nach sorgfältigem Liebkosen seiner Eltern in die Nestmitte und schläft
ein.
"Schau, nun sind wir eine richtige kleine Familie", sagt Mama
Ente zum Papa. "Es ist übrigens ein Mädchen."
Die Eltern begeben sich wieder zur Ruhe, beschützt vom Vollmond,
der vom Himmel lacht. Er wird ein Auge auf sie haben.
Am nächsten Morgen sind die Enteneltern noch ein wenig zerzaust und
unausgeschlafen. Und doch ist Leben im Nest. Der Nachwuchs zuckt im Schlaf,
will aber noch nicht aufwachen. Außerdem ist erneute Unruhe angesagt.
Einen Blick auf ihr Erstgeborenes werfend, beobachtet die Entenmutter
ihr zweites Kind, das nun ebenfalls aus dem Ei geschlüpft kommt.
Mit einem Pick ist das Ei durchbrochen, mit einem kleinen Sprung das Küken
entschlüpft. Verdutzt schauen sich Mutter und Kind an.
"Hallo, mein Kleiner", begrüßt sie zärtlich
das Wollknäuel. Das Entchen schaut verwirrt umher, entdeckt das Schwesterchen.
"Oh", versucht er krächzend seine ersten Laute. Sein Blick
schweift weiter umher.
"Ein Sohn!" Der Entenvater kann es gar nicht fassen. Er ist
Vater eines niedlichen kleinen Kükens.
Inzwischen ist auch die große Schwester aufgewacht, während
das Entenküken erschöpft einschläft.
"Hast du denn Namen für unsere beiden?", fragt leise, um
seinen Sohn nicht zu wecken, der Entenpapa.
"Aber ja, was denkst du denn", entgegnet freudig die Mama.
"Unsere Große soll Schneeweißchen heißen."
Er schaut sie verdutzt an, dann nickt er bejahend mit dem Kopf. "Das
ist ein passender Name."
Wissend, dass das braune Schwanenkind nicht braun bleiben wird, sind sie
sich einig über den Namen der Tochter.
"Dein Sohn soll Wolly heißen. Als er aus dem Ei kroch, sah
er so wollig aus, wie ich es noch nie bei Küken gesehen habe."
Auch mit diesem Namen ist der stolze Vater einverstanden.
Die ersten Tage bei der Entenfamilie sind voller Aufregung. Die Kleinen
beäugen sich gegenseitig von allen Seiten, von Mutter und Vater liebevoll
betreut.
"Guck mal, es stört sie gar nicht."
"Was meinst du?", fragt Papa.
"Nun, das Schneeweißchen anders, vor allem größer
ist als Wolly", antwortet Mama.
"Warum sollte es sie stören? Sie kennen sich ja nicht anders."
Die beiden Küken herumtollen zu sehen, macht den Eltern viel Freude.
Manchmal muss der Vater allerdings das Mädchen ermahnen, nicht so
grob mit ihrem kleinen Bruder umzugehen: "Schneeweißchen, du
siehst doch, dass Wolly sich nicht so wehren kann. Stups ihn nicht so
stark."
"Papa, das macht doch gerade so viel Spaß", mault die
Kleine, gibt aber nach.
"Ach, mir macht das nichts. Ich werde schon noch stärker werden",
erklärt Wolly.
Es kommt der Tag, an dem die Kinder das Nest verlassen können, um
auf dem See ihre ersten Schwimmversuche zu machen. Das ist eine Freude
für die Eltern, wenn auch die Kleinen ängstlich ins große
Nass schauen.
"Werden wir auch nicht ertrinken?", fragt Schneeweißchen.
"Gewiss nicht. Du kannst uns vertrauen", antwortet Papa und
gibt ihr einen zärtlichen Schups. Wolly ist der Mama hinterher gewatschelt
und landet plumpsend im See.
"Huhu, es ist toll!", ruft er seiner Schwester zu, so dass die
sich endlich bequemt, auch ihre ersten Schwimmversuche zu wagen.
Schwanenstolz gleitet Schneeweißchen nach kurzer Zeit weit ausholend
über den See. Ihre Eltern sehen ihr voller Bewunderung nach.
Wolly versucht, sein Schwimmtempo ihrem anzugleichen, aber er schafft
es nicht. "Das ist gemein", heult er. "Mama, ich kann nicht
so schnell. Sie soll warten."
Schneeweißchen sieht den Kummer ihres Bruders und kommt flugs herbeigeeilt.
"Komm, ich nehm dich mit. Es ist echt super. Klettere auf meinen
Flügel."
Mit Papas Hilfe klettert Wolly auf den Rücken seiner Schwester, und
ab geht die Reise in schnellem Tempo über den See. Die Eltern schauen
ihnen nach.
"Guck nur, Schatz, wie sie miteinander klar kommen. Ist das nicht
wunderbar?"
"Ja, Frau, das ist es."
Die Entenfamilie wird mit Freude im Umkreis aller Schwimmvögel begrüßt.
Manche Ente nimmt die Entenmutter zur Seite und beglückwünscht
sie, dass sie sich des fremden Kindes angenommen hat.
"Ich konnte unsere Kleine doch nicht verhungern lassen", antwortet
diese voller Stolz.
"Ach ja, es ist schon traurig, dass der Vater abgehauen ist",
seufzt ein Erpel. "Ich glaube, ich hätte mein Kind selbst ausgebrütet.
Wenn ich das jetzt auch nicht beweisen kann."
Die Entenfrauen lächeln ein wenig, freuen sich aber über den
Mut dieses Entenmannes.
Die beiden Küken wachsen heran. Schneeweißchens braune Federn
verblassen immer mehr. Sie entwickelt sich zu einer Schönheit, doch
manche Entenküken verspotten sie.
"Du bist aber eine komische Ente. Hast einen viel zu langen Hals,
ätsch."
"Pah, das macht mir doch nichts aus. Dann bin ich eben größer
als ihr. Verschwindet nur, sonst ich werde euch jagen", schimpft
sie.
Bald wird sie gefürchtet, und niemand traut sich mehr, das stolze
Schneeweißchen anzugreifen.
Auch Wolly wächst zu einem starken Erpel heran, der sich gern mit
anderen Entenfreunden balgt. Er jagt gerne die kleinen schwarzen Blesshühner,
dass denen angst und bange wird. Sein Papa ermahnt ihn zwar immer wieder,
aber lange hält der Junge sein Versprechen nicht. Er weiß nämlich
genau, dass sein Vater ihn über alles liebt und seinem Sohn nie lange
böse sein kann.
Am meisten Spaß macht den Kindern aber immer noch ihr allererstes
Spiel auf dem See. Wolly klettert auf den Rücken seiner Schwester,
und sie gleitet flott mit ihm über den großen See. Hui, das
macht Spaß. Alle Freunde schwimmen hinterher, so dass es den Eltern
eine Freude ist, ihren Lieblingen zuzusehen.
Nach einiger Zeit lässt sich eine neue Schwanenfamilie am anderen
Seeufer nieder. Sie kommen von weit her und haben ihren Sohn mitgebracht,
den sie hier aufziehen möchten.
***
Schneeweißchen gleitet verträumt über den See. Sie möchte
sich am Frühling erfreuen.
"Hallo, Mädchen, was machst du da?"
Erschrocken schaut sich das schöne Schwanenmädchen um und will
fliehen. Ihre Eltern haben ihr beigebracht, dass sie sich nie von Fremden
ansprechen lassen soll.
"Ich … ähm, ich schwimme hier nur so herum", antwortet
sie und guckt, wer sie angesprochen hat. "Wer bist du? Dich hab ich
hier noch nie gesehen. Vor allem, was bist du? Du bist keine Ente."
"Na, du aber auch nicht", antwortet lächelnd Donovan, der
Schwanenjunge.
"Wieso? Hast du keine Augen im Kopf? Ich b i n eine Ente. Dort hinten
sind meine Eltern. Schau hin. Es sind Enten. Und dort schwirrt mein Bruder
umher, er ist ein Erpel. So, damit du 's weißt."
Erhitzt hat sie ihm geantwortet. Blödmann', denkt sie. Was
will der überhaupt von mir?'
"Ich heiße Donovan. Meine Eltern und ich sind gerade hierher
gezogen, weil der See so wunderbar zum Wohnen ist. Bisher gefiel es mir
hier gar nicht so doll. Nichts los", spricht der Schwan. "Wir
sind Schwäne. Genau wie du." Er betrachtet sie neugierig von
oben bis unten.
Sie beäugt ihn ebenfalls vorsichtig vor der Seite. Er hat etwas,
das ihr gefällt. Auch seine Größe mag sie. Sie muss nicht
immer nach unten schauen, wie bei ihrem Bruder und ihren Eltern, wenn
sie sich unterhalten. Aber Schwäne? Bisher kannte sie keine Schwäne,
ist nie welchen begegnet.
Schwungvoll setzt sie sich in Bewegung. Mama und Papa Ente sehen ihre
Tochter kommen und nicken unmerklich mit den Kopf.
"Es ist soweit, nicht wahr? Wir werden es ihr sagen müssen",
sagt die Entenmutter zum Vater.
Donovan folgt Schneeweißchen. Mit einer scharfen Bremsung hält
er kurz hinter ihr an, wäre beinahe gegen sie geschwommen.
"Mama, Papa, das ist Donovan. Er wohnt hier erst seit kurzem. Er
ist ein Schwan. Habt ihr schon mal einen Schwan gesehen?", bricht
es aus ihr heraus.
"Ja, das haben wir", antwortet ihre Mutter und blickt zu ihrem
Mann. "Du, Schneeweißchen, bist ein Schwan. Du bist unser Kind,
und doch waren deine Eltern Schwäne." Ihre Stimme wird immer
leiser. "Deine Mutter starb, als du noch ungeboren warst. Dein Vater
konnte die Trauer über ihren Tod nicht verkraften und flog in einer
entferntes Land. So haben wir dich aufgezogen. Wir lieben dich genauso
wie Wolly. Und egal was passiert: Für uns bist und bleibst du unser
Kind!"
Respektvoll hat Schneeweißchen ihrer Mutter zugehört. Beide
schweigen einen Moment. Die kleine Schwänin muss das alles erst einmal
verarbeiten. Sie wird heute Abend über alles nachdenken.
"Darf ich mit Donovan ein bisschen herumschwimmen?"
"Ich werde Schneeweißchen wieder wohlbehalten nach Hause bringen",
verspricht der junge Schwan.
Die Enteneltern geben dem Schwanenentchen ihr Einverständnis.
Die jungen Leute schwimmen fröhlich davon.
Mutter und Vater Ente wissen: Die Zeit ist gekommen.
Denn Liebe gibt es nicht nur unter Menschen.
***** E N D E *****
© Karin
Ernst
Bild: ©
Karin Scholles
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